Mittwoch , 20 Februar 2019

Online-Partnersuche für Senioren und Bestager

Nicht mehr alleine dank Internet? Auch die Älteren tummeln sich heute sehr zahlreich in den beliebten Online-Partnerbörsen. Doch gilt es, einige Fallstricke bei der Auswahl der richtigen Plattform zu beachten. Die Funktionen der meisten Börsen sind ähnlich, der Umgang mit den Mitgliedern und die möglichen Kosten unterscheiden sich jedoch erheblich. Der wichtigste Tipp dabei gleich zu Beginn: Kostenlose Angebote reichen meist völlig aus!

So gibt es allein auf dem deutschsprachigen Markt unzählige Anbieter von Partnervermittlungen. Zu den auch durch die Werbung bekanntesten Partnerbörsen für jedermann gehören Elitepartner, Friendscout24, Neu.de, eDarling.de und Parship; eine der größten Börsen speziell für Ältere ist 50plus-treff.de. Gemeinsam ist allen diesen Angeboten, dass sie zwar eine kostenlose Anmeldung bieten, für eine direkte Kontaktaufnahme mit einem interessanten Single und die Nutzung anderer weitergehender Funktionen jedoch schnell kostenpflichtig werden. Die konkreten Preise reichen von rund 25 Euro bis zu 70 Euro pro Monat, je nach gewählter Funktionalität und Vertragdauer. So kann schnell ein dreistelliger Betrag zusammenkommen – doch das muss nicht sein!

Kostenlose Partnerbörsen sind völlig ausreichend
Wie schon die Stiftung Warentest in einem Test von 2011 festgestellt hat, bieten kostenlose, also durch Werbung finanzierte Partnerbörsen fast den gleichen Funktionsumfang wie kostenpflichtige. Marktführer ist hier das Angebot Finya.de, das bundesweit nach Anbieterangaben über 500.000 Menschen zusammenbringt. Hier ist es sofort für Männer wie Frauen möglich, Nachrichten an andere Mitglieder zu versenden und festzustellen, wer das eigene Profil besonders attraktiv findet. Vorteil wie Nachteil von Finya ist die deutschlandweite Aufstellung, mit der die Nutzer zwar mehr Auswahl haben, das Objekt der Begierde jedoch auch am anderen Ende der Republik wohnen können. Eine sehr interessante Alternative sind hier regional aufgestellte Anbieter, die meist ebenfalls völlig kostenlos Singles aus einer Stadt, Region oder Bundesland zusammenbringen wollen. Eine gute regional gegliederte Übersicht bietet die Webseite www.singleboersen-anbieter.de/regional-singleboersen.htm

Wie funktioniert die Partnersuche im Internet?
Anders als bei klassischen Zeitungsinseraten bieten Online-Partnerbörsen den großen Vorteil, dass die Suche nach einem passenden Partner anhand bestimmter Bedingungen sehr gezielt erfolgen kann. Dazu gehören beispielsweise die passende Altersgruppe oder die räumliche Entfernung, konkret kann eine solche Anfrage beispielweise lauten: „Zeige mir alle Singles ab 60 Jahren in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um meinen Wohnort“. Innerhalb weniger Sekunden können so passende Männer oder Frauen in der Nähe des eigenen Wohnorts gefunden werden. Solche Anfragen können dabei noch viel detaillierter sein: ob Raucher oder Nichtraucher, Tierliebhaber, Hobbyisten, Naturfreunde oder Opernfans – im Internet finden Gleichgesinnte einfach und schnell zusammen. Die Suche nach einem Partner ist die eine Sache, doch wie wird man selbst von anderen gefunden? Hier gilt es in einem Balanceakt zwar ausreichend von sich zu erzählen, aber auch nicht zu viel preiszugeben und die eigene Anonymität so lange wie selbst gewünscht schützen zu können.

Das eigene Profil entscheidet
Das oberste Gebot bei der Selbstdarstellung auf Partnerbörsen ist klar Ehrlichkeit. Falsche und unzutreffende Informationen können nicht als Grundlage einer neuen Bekanntschaft und Beziehung funktionieren. Dies heißt nicht, dass man gleich alle Details des eigenen Lebens preisgeben sollte – nur das, womit man sich selbst gerne darstellen möchte, muss auch wahr sein. Ebenfalls in der Praxis fast unabdingbar ist ein Foto, da die Aussichten ohne Bild kontaktiert zu werden nur äußerst gering sind. Anhand der eigenen Angaben über Vorlieben und Abneigungen erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Partner zu finden. Kommt es dann zu ersten Kontakten via Internet ist es noch wichtig, eine gesunde Skepsis zu bewahren. Fast immer kommt es zu „Spam“, also ungewünschten und betrügerischen Nachrichten wie bei der Verwendung von E-Mails: Kontaktversuche mit teuren Telefonnummern oder Verweisen zu anderen Singlebörsen sind grundsätzlich zu misstrauen. Kommt es dann zu einem ersten Treffen so sollte immer ein öffentlicher Ort wie beispielsweise ein Café gewählt werden, um nötigenfalls ein Treffen auch schnell wieder beenden zu können.

Stiftung Warentest Partnerbörsenvergleich (2011)
http://www.test.de/Partnerboersen-Wo-sich-die-Suche-lohnt-4206342-0/

Übersicht regionale Singlebörsen
http://www.singleboersen-anbieter.de/regional-singleboersen.htm

 

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