Mittwoch , 15 August 2018

Medikamente nach Plan: was eine gute Dosierhilfe ausmacht

Die rote eckige Tablette morgens, die kleinen blauen Dragees zwei mal abends – und wie viele von den weißen Pillen waren noch einmal zur Mittagszeit verordnet? Wenn die Menge an täglich einzunehmender Medikation steigt, wird es Zeit für eine Dosierhilfe.

Menschen, die das siebzigste Lebensjahr erreicht oder überschritten haben, nehmen in Deutschland rund vier bis fünf verschiedene Arzneien pro Tag ein. Dies allerdings mit gemischtem Erfolg: so halten nur rund die Hälfte aller chronisch kranken Älteren und Senioren ihren verordneten Behandlungsplan zuverlässig ein.

Die richtige Menge zur richtigen Tageszeit und am richtigen Wochentag: mit einer guten Planung kann bei der täglichen Medikamenteneinnahme nichts mehr schief gehen. Mit einer zusätzlichen Dosierhilfe, auch einfach Pillenbox genannt, können Verwechselungen vermieden und die einzelnen Medikamente einfach der passenden Tageszeit zugeordnet werden. Tipp: immer eine Tablette in der Originalverpackung als Muster lassen – für den Fall, dass man noch einmal nachsehen muss, wie das Medikament eigentlich aussieht.

Eine gute Dosierhilfe für eine Woche sollte für eine gute Übersichtlichkeit mit einzeln herausnehmbaren Tagesfächern ausgestattet sein. Am besten ist es, wenn die Fächer für jeden Tag eine unterschiedliche Farbe haben und mit einer großen, gut lesbaren und kontrastreichen Beschriftung versehen sind. Eine längere Vorplanungszeit ist nicht zu empfehlen – viele Medikamente altern schnell, wenn sie aus ihrer Originalverpackung entfernt werden und an die Luft kommen, vor allem wenn sie gegebenenfalls noch in mehrere Portionen aufgeteilt werden.

Dosierhilfen werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Um hier das richtige Modell zu finden hilft es, vor dem Kauf die Menge der eigenen Medikation einmal aufzuschreiben. So lässt sich die Menge gut abschätzen und man kann beim Kauf darauf achten, dass die einzelnen Fächern der Tageskassetten groß, weit und tief genug sind. Gut sind fünf verschiedene Fächer pro Tag für morgens, mittags, abends und nachts sowie für vorübergehend einzunehmende Zusatzmedikation wie Antibiotika oder Vitamine.

Beim Verschluss der Tageskassetten gibt es zwei verschiedene Systeme am Markt: Verschlusskappen zum abnehmen oder Zungen, die man ziehen und schieben kann. Besser zu gebrauchen sind die schiebbaren Verschlüsse, bei denen auch das Risiko einer Beschädigung bei unsachgemäßer Verwendung geringer ist.

Kunden können heute bei Apotheken vor Ort oder bei Versandapotheken im Internet unter vielen verschiedenen Angeboten wählen. Je nach Menge der verordneten Arzneien können Wochen- oder Tagesdosierhilfen erworben werden. Auch für unterwegs und für den Urlaub gibt es praktische und handliche Ausführungen. Tipp: Wie man sicher bei Versandapotheken bestellt, finden Sie in diesem Artikel von bestagerinfos.de erläutert.

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