Montag , 21 Mai 2018

Fit ins hohe Alter: so helfen Nahrungsergänzungsmittel

Mit 60 wurde man früher zum alten Eisen gerechnet. Doch die Zeiten sind vorbei. Heute sind Senioren und Best Ager zwischen 50 und 70 so aktiv wie nie. Dazu ist körperliches und seelisches Wohlbefinden eine wichtige Voraussetzung – die richtigen Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen.

Da der Organismus mit zunehmendem Alter einer Fülle von Veränderungen unterworfen ist, ist es jetzt besonders wichtig, die Signale des Körpers wahr- und vor allem ernst zu nehmen. Das gilt für das Nachlassen der Sehfähigkeit ebenso wie für Wadenkrämpfe in der Nacht oder Schlaflosigkeit. Wie Experten betonen, ist es mit Hilfe einer gesunden Ernährung und moderater Bewegung heute meist problemlos möglich, bis ins hohe Alter körperlich und geistig fit zu bleiben. Eine Gute Quelle mit Tipps und Anregungen ist die Broschüre „Geistig fit im Alter“ (PDF-Datei) des Bundesgesundheitsministeriums.

Nährstoffe und Mineralien ausreichend zuführen
Allerdings ist es dabei ratsam, auf eine ausreichende Mikronährstoffzufuhr zu achten. Durch altersbedingte Stoffwechselumstellungen, Veränderungen der Nierenfunktion und die Einnahme von Medikamenten kann es zu einem Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt kommen. Gleichzeitig bleibt der Mineralstoffbedarf jedoch auch im Alter unverändert hoch. Um den eigenen Mineralstoffbedarf zu berechnen, bietet beispielsweise die BKK24 einen persönlichen Mineralstoffbedarfs-Rechner an. Oftmals entsteht ein Nährstoffmangel langsam und unbemerkt, erst ein längerfristig verschlechterter Allgemeinzustand lässt Ältere auf die Suche nach Ursachen gehen. Als Folge einer Mangelversorgung zum Beispiel mit Eisen (Bestagerinfos.de berichtet) können Beschwerden wie brüchige Nägel, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten auftreten oder verstärkt werden – sämtlich eher diffuse Symptome, die von Betroffenen oftmals auf externe Faktoren wie Stress oder andere Belastungen zurückgeführt werden.

Nahrungsergänzungsmittel weit verbreitet
Damit es auch für Ältere nicht zu einem Mangel kommt, kann je nach körpereigener Versorgungslage die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln eine Lösung sein. So geben die Bundesbürger nach Schätzungen jährlich etwa eine Milliarde Euro für Nahrungsergänzungsmittel aus. Gut ein Drittel aller Senioren und Best Ager nutzen bereits wenigstens einmal pro Woche ein Präparat mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Fettsäuren wie Omega 3 oder bestimmten Eiweißstoffen. Das Max-Rubner-Institut in Karlsruhe, eine bundeseigene Forschungseinrichtung für Ernährungsfragen, hat auf dem deutschen Markt rund 2.700 Produkte gezählt. Aktuell im Trend sind Mittel, die nachhaltig und umweltfreundlich hergestellt werden, wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren des Anbieters Mega-Rot.

Das richtige Mittel und das rechte Maß entscheiden
Allerdings sind nicht alle Nahrungsergänzungsmittel für alle Älteren sinnvoll. Wer längerfristig auf Grund besonderer Belastung wie Sport oder Krankheiten Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen will, sollte unbedingt zunächst mit dem Hausarzt die eigene Nährstoffversorgung abklären. Nahrungsergänzungsmittel können auch über- und falsch dosiert werden, was im Einzelfall bestimmte Krankheitsrisiken sogar wieder erhöhen kann. Der Hausarzt kann das mit einer einfachen Blutprobe prüfen. Sollte etwa ein Eisenmangel drohen, gibt es zwei Wege der Vorbeugung – Eisenpräparate oder der regelmäßige Verzehr stark eisenhaltiger, meist tierischer Lebensmittel. Das ist letztlich Geschmackssache. Bei einer Kur mit Eisen ist die hausärztliche Begleitung sehr wichtig, da die langfristige Einnahme von stark eisenhaltigen Präparaten den Verdauungsapparat beeinflusst und zu Verstopfungen führen kann.

 

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